Vierte Generation übernimmt bei langjährigem STARCO-Kunden

Sep 20, 2019 | Leichttransport

STARCO liefert seit 1962 Reifen und Felgen an das schwedische Unternehmen Håkansson, das Schubkarren, Sackkarren und weitere Ausrüstungen und Maschinen herstellt. Nun arbeitet das Familienunternehmen an der Übernahme durch die vierte Håkansson-Generation und damit an der Einführung von Robotern in der Produktion.

Wir werden in einem Raum willkommen geheißen, der 1898, als das Familienunternehmen Håkansson noch eine winzige Schmiede war, als Wohnzimmer diente. Heute ist das Unternehmen in dritter und vierter Generation und gleichzeitig das ältestes Schubkarrenwerk Schwedens. Die Familie spricht mit uns über freundliche Gefallen, zuverlässige Roboter und die Übergabe an die nächste Generation.

„Das ist die vierte Generation“, beginnt Besitzer Bengt Göran Håkansson, als er seine Tochter Lina und seinen Sohn Per Johan mit einem breiten Lachen vorstellt. Momentan ist ein Generationswechsel im Gange.

AB PJ Håkanssons Mekaniska Verkstad, das umgangssprachlich „Håkansson“ genannt wird, wurde 1898 gegründet. Damals spezialisierte sich das Schmiedeunternehmen auf Ausrüstung für die Landwirtschaft. Heute produziert das Familienunternehmen eine große Auswahl von Ausrüstungen und Vorrichtungen wie Schubkarren, Sackkarren, Gepäckträger und Schneeausrüstung. Håkansson ist einer von zwei Schubkarrenherstellern in Schweden. Der andere Hersteller feiert nächstes Jahr sein 100-jähriges Jubiläum.

Das Werk beherbergt eine faszinierende Mischung aus ursprünglichem Stallboden und modernen Robotern. Das Personal ist freundlich und die Besitzer sind stolz: „Obwohl wir heute aufgrund der Automatisierung viel weniger Personen im Werk beschäftigen, konnten wir die Anzahl unserer Mitarbeiter durch normale Pensionierung verringern“, sagt Herr Håkansson. „Wir arbeiten mit Robotern viel schneller und flexibler.“

Das Werk wurde in den 1960ern bis 70ern sowie 1998 und 2000 erweitert. Seit 2002 hat das Unternehmen erheblich in moderne Maschinen und Automatisierungsausrüstung investiert.

„Die Partnerschaft mit STARCO war schon immer sehr besonders. Menschen kommen und gehen. Geschäfte fluktuieren, und natürlich mussten wir uns schon immer Problemen stellen. Aber wir sprechen einfach dieselbe Sprache – und lösen Probleme gemeinsam“, schließt Håkansson ab.

Eine helfende Hand

Zu den Kunden von Håkansson zählen wichtige Großhändler. Das Werk beliefert jedoch auch einen der nordeuropäischen Marktführer für Garten- und Küchengeräte – Fiskars Norge . Diese Geschäftsbeziehung wurde durch den ehemaligen STARCO-Inhaber Poul Ejlersgaard in die Wege geleitet:
„Poul suchte uns direkt nach einem Besuch bei Fiskars auf. Fiskars hatte einige Probleme aufgrund unzureichender Kapazitäten in einer neu erworbenen Schubkarrenfabrik. Poul wusste, dass wir eine Stahlbiegeanlage mit Überkapazität betrieben. Also stellte er uns vor“, erklärt Håkansson. „Das war der Beginn einer wachsenden Partnerschaft, und heute gehören sie zu unseren größten Kunden.“
Das war in den 1990ern, als die Marktaktivität allgemein gering war. „Wir haben Hochs und Tiefs erlebt. 1992 war ein besonders schweres Jahr – und STARCO wusste das“, sagt Håkansson.

Eines Tages rief der STARCO-Inhaber an und meinte: „Wir werden die benötigten Reifen und Felgen liefern, aber ihr könnt gern später zahlen.“ Frau Håkansson, die sich um die Verwaltung kümmert, ruft lauthals: „Das werden wir niemals vergessen!“

Heute sind alle Gebäude und Anlagen bezahlt, wodurch sich Investitionen anders gestalten. „Heutzutage treffen wir Investitionsentscheidungen schnell und autonom, wenn wir eine neue Maschine benötigen“, fährt Håkansson fort. Sein Sohn Per Johan stimmt nickend zu. Per Johans Leidenschaft für Roboter ist ausgeprägt und markiert einen Wechsel der Generationen.

„Wir sprechen dieselbe Sprache“

Herr Håkansson fand eine STARCO-Rechnung für Reifen und Felgen aus dem Jahr 1967. Heute sind die Preise anders, jedoch weiterhin Schwerpunkt für beide Parteien:

„Wir wissen, dass wir mit billigeren, minderwertigen Reifen und Felgen aus China konkurrieren. Wir und unsere Kunden sind uns jedoch bewusst, dass unsere Lösungen besser sind und in Bezug auf Qualitätskontrolle, Haltbarkeit und Einhaltung der europäischen Bestimmungen die bessere Wahl sind“, erklärt Charly Fontanella, der bei STARCO für den Leichttransport zuständig ist.

STARCO liefert Reifen und Felgen für die meisten Produkte von Håkansson. Die legendäre Trönninge Kärran, eine professionelle Schubkarre mit Holzgriffen, besitzt Stahlfelgen aus dem ISO-zertifizierten STARCO-Werk in Kroatien, und der Hersteller sieht klare Vorteile im pannensicheren STARCO Flex Lite. Laut Bengt Gören ist der Grund dafür, dass „Luftreifen immer ein bisschen Luft verlieren.“

In nächster Zeit bereitet sich der Hersteller auf den Winterschlussverkauf vor, bei dem das Unternehmen aufgrund des Wetters mit Unsicherheiten von 20 bis 25 % rechnen muss. Langfristig hofft Håkansson auf eine gute Zusammenarbeit für viele weitere Jahre.

„Die Partnerschaft mit STARCO war schon immer sehr besonders. Menschen kommen und gehen. Geschäfte fluktuieren, und natürlich mussten wir uns schon immer Problemen stellen. Aber wir sprechen einfach dieselbe Sprache – und lösen Probleme gemeinsam“, schließt Håkansson ab.

Über AB PJ Håkanssons Mekaniska Verkstad 

AB PJ Håkanssons Mekaniska Verkstad wurde 1898 gegründet. Damals spezialisierte sich das Schmiedeunternehmen auf Ausrüstung für die Landwirtschaft. Heute produziert das Familienunternehmen verschiedene Ausrüstungen und Vorrichtungen wie Schubkarren, Sackkarren, Gepäckträger und Schneeausrüstung.

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