Wenn Nachhaltigkeit nicht bloß ein Wort ist

Feb 4, 2020 | Leichttransport

Dieses Jahr feiert der STARCO-Kunde Hörby Bruk sein 100-jähriges Jubiläum. Obwohl Hörby Bruk auf Tradition und Qualität baut und die Produkte als Klassiker bekannt sind, hat sich das schwedische Unternehmen mit der Zeit erheblich verändert. Hier waren „Automatisierung“ und „Nachhaltigkeit“ im Markt und unternehmensintern wichtige Faktoren.

Hörby Bruk und die Ekeby-Produktlinie sind bekannte Marken. Hörby ist seit vielen Jahren der führende Hersteller von Schub- und Transportkarren in Schweden. Außerdem produziert das Unternehmen Spielgeräte für private Gärten.

„STARCO ist mit mehr als 70.000 gelieferten Artikeln pro Jahr unser größter und einer unserer wichtigsten Zulieferer“, sagt Carina Lonhage, Einkaufsleiterin bei Hörby Bruk. Sie fügt hinzu: „STARCO hat sein Fachgebiet und wir haben unseres. Um eine gute Geschäftsbeziehung und Zusammenarbeit zu haben, müssen wir auf das Fachwissen unserer Lieferanten vertrauen.“

STARCO beliefert Hörby seit 2013 mit Komplettrad- und Reifenlösungen für Schub- und Transportkarren. STARCO übernahm die in China produzierten Luftreifen und führte als Alternative den pannensicheren FlexLite® ein.

„Für uns war es ein großer Unterschied, dass STARCO den Dialog und die Qualitätskontrolle für unsere chinesischen Produkte übernommen hat“, sagt Lonhage. „Sie haben Leute in China, die die Qualitätskontrolle durchführen. Da Qualität einer unser Grundwerte ist, müssen alle unsere Komponenten diese Anforderung erfüllen.“

Der von STARCO hergestellte und patentierte FlexLite® hat im Markt wirklich Fuß gefasst. „Der FlexLite hat im Ersatzteilmarkt ein gutes Potenzial“, sagt Göran Sjöberg, Geschäftsführer bei Hörby. „Wir sind 2019 erheblich gewachsen und einer unserer zukünftigen Wachstumsbereiche ist der Ersatzteilmarkt.“

„Für uns war es ein großer Unterschied, dass STARCO den Dialog und die Qualitätskontrolle für unsere chinesischen Produkte übernommen hat“, sagt Lonhage.

Gemeinsam mit STARCO arbeitet Hörby an einer Verbesserung von Verpackung, Logistik und Qualität. Im Jahr 2019 besuchten die beiden Hörby Vertreter das STARCO-Werk in Crewe, England.

„Wir waren beeindruckt, als wir zum ersten Mal STARCO DML besuchten. Und dieses Mal waren wir ebenfalls fasziniert“, sagte Lonhage, und Sjöberg fügt hinzu: „Mike und Paul sind einfach fantastisch. Ihr Eifer, Probleme zu verstehen und innovative Lösungen zu finden, ist sehr selten. “

Der Anlass des Besuchs bestand sowohl darin, Hörby Einblicke in die Produktion zu geben, als auch zukünftige Verbesserungsvorschläge zu besprechen.

„Es ist eine Freude, Kunden in unseren Werken willkommen zu heißen. Die Zusammenarbeit mit Hörby ist einfach und macht Spaß, weil sie wissen, was sie wollen, aber wir sind immer offen für andere Ideen und Lösungen. Das macht den Unterschied“, so Charly Daniel Fontanella, Key Account Manager für das Segment Light Transportation bei STARCO.

Picture of Hörby Bruk 1920.

Veränderung auf der Grundlage von Tradition

Obwohl Hörby auf Tradition baut und die Produkte als Klassiker bekannt sind, hat sich das Unternehmen mit der Zeit stark verändert, um sich an die Marktbedingungen anzupassen.

„Automatisierung war sicherlich die größte Veränderung für uns“, sagt Sjöberg. „75 % der Arbeit, die wir in unsere Produkte stecken, erfolgt hier in Schweden, und um wettbewerbsfähig zu bleiben, benötigen wir ein gewisses Maß an Automatisierung.“
Hörby begann in den 1980ern mit dem ersten Roboter. Heute helfen verschiedene Roboter von der Produktion bis zur Pulverbeschichtung.
Der Geschäftsführer hebt außerdem die Veränderung in der Wertschöpfungskette hervor, bei der die Zusammenarbeit mit größeren Händlern und Heimwerkern die Logistik verändert hat. Grund dafür sind größere Aufträge, größere Chargen und ein anders aufgebauter Kundendienst. „Mit dem aufstrebenden Online-Markt findet eine Verschiebung zu direkten Lieferungen statt“, gibt er an.

In den letzten Jahren stand Nachhaltigkeit als einer der wichtigsten Punkte auf der Agenda in Schweden. „Wir haben im Hinblick auf Nachhaltigkeit viele Verbesserungen vorgenommen. Zum Beispiel bei den Kunststoffen, die wir beziehen, bei den Zulieferern, die wir auswählen, und bei der Farbe, die wir nutzen,“ fügt Sjöberg hinzu. „Selbst ein besserer Reifen macht eine Schubkarre nachhaltiger, weil sie länger hält. Und wenn wir einen platten Reifen einer alten Schubkarre ersetzen, anstatt sie zu entsorgen, hält Ihre Schubkarre ebenfalls länger.“

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Charly Fontanella

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